Sonos – jetzt gibts ordentlich auf die Ohren

Adieu, alte Boxen, tschüss Kabelradio. Das Audiosystem Sonos ist bei mir angekommen und geht mir ordentlich auf die Ohren.

Nach langen, langen Überlegungen, nicht zuletzt wegen der hohen Anschaffungskosten, stehen jetzt zwei Play:1 und die Bridge in meinen Räumen. Das System spannt ein eigenes 2,4 GHz-Netz mit drei Kanälen auf und streamt Musik an die eingebundenen Endgeräte, in erster Linie Aktivboxen. Die Boxen brauchen nur eine Steckdose in der Nähe, die Bridge sollte per Netzwerkkabel am Router hängen und braucht natürlich auch Strom.

Fantastischer Sound, überall zeitgleich. Starkes, stabiles Funknetz. Erstanschluss in etwa drei Minuten nach einmaliger Installation der Sonos Software. Genau so schnelles Umstellen einer Box von einem Raum in einen anderen. Einfachste Bedienung über PC, Tablet oder Smartphone. Zusammenschalten der Boxen in Gruppen ist möglich.

Zu hören wäre da die eigene Soundbibliothek, die in verschiedenen Quellen des heimischen Systems liegen kann; allerdings begrenzt auf etwa 60.000 Titel, mehr fasst der interne Speicher der Bridge nicht. Dazu kommen 100.000 bereits einprogrammierte Radiosender aller Stilrichtungen und aus allen Kontinenten, weitere Streamadressen können manuell ergänzt werden. Desweiteren Musikdienste wie Napster, Last.fm, spotify, Juke, Hotelradio, Deezer & wiele andere etablierte und neue. Die meisten sind als Hörabo kostenpflichtig.

Im Laufe der Zeit kommen dann doch noch einige Wünsche an die Software, z.B. Sortierung eigener Sammlungen nach Datum, mehr Details für einzelne Titel wie bei Dateiangaben in einem Explorer. Höhen und Tiefen sollten auch im Dashboard regulierbar sein. Der Minicontroller ist mir zu groß. Und ich möchte mehr Optionen für das Zeitintervall haben, in dem meine eigenen Musikbibliothek aufgefrischt wird; bisher geht nur „einmal pro Tag“.

Irgendwann kommt sicher noch eine CONNECT hinzu, mit der ich auch meine CD-Sammlung und Benjamin-Blümchen-Cassetten via Line In über das System hören, und vielleicht – wenn das Geld reicht – sogar noch gute alte passive Boxen weiter nutzen kann.

Unterm Strich … Note „sehr gut“!

Sonos (deutsch)

 

 

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