Satteltaschen für das Brevet Paris-Brest-Paris 2015

Anlässlich dieses etwas längeren Brevets von Paris nach Brest und zurück, welches in weniger als zwei Wochen im Quartier St. Quentin am schönen neuen National-Velodrom startet (und an welchem ich teilnehmen werde), habe ich mich jetzt doch mal mit Satteltaschen beschäftigt.
Nicht mit den kleinen für Werkzeug, sondern den größeren für Gepäck. Diese Taschen werden an Sattelstütze und Sattelstreben befestigt. Wie ich gesehen habe, sind sie durchweg ordentlich befestigt, unterscheiden sich aber ziemlich in Gewicht, Zugänglichkeit, Handhabung und Material. Ich komme auf dieses Thema, weil ich bisher auf meinem Rennrad Cannondale CAAD 10 mit einer recht ordentlichen Satteltasche von Vaude, der Off Road Bag M, gefahren bin, die mit einer Klickfix-Halterung an der Sattelstütze befestigt wird. Diese Tasche bietet schon etwas Platz, mich stört allerdings, dass sie zum Fahrer hin recht spitz zuläuft, das macht das Packen etwas umständlich. Auch die Regenhülle dieses Vaude-Produkts ist ein rechtes Flatterding, dass beim Rennrad schon mal auf dem Hinterrad schleift, weil sie nicht bündig geschlossen werden kann.

Eine Alternative könnte natürlich ein Gepäckträger für die Sattelstütze wie dieses RX BeamRack Set von Topeak sein, darauf würde ich dann einen wasserdichter Packsack schnallen. Aber im Selbstversuch zeigte sich, dass dieses Rack zu kurz und schmal für einen unförmigen Packsack ist. Also habe ich mal dieses großen Satteltaschen recherchiert und siehe da, es gibt doch einige Hersteller weltweit, die teilweise der Nachfrage nach ihren handverlesenen und hochpreisigen Produkten gar nicht nachkommen können.

So war denn auch mein aktuelles Lieblingsteil, nach diversen Beschreibungen und Rezensionen zu urteilen, in ganz Europa nicht zu erwerben. O.k., ich glaube ein Internetshop in Norwegen hat das Teil noch oder ich habe das falsch übersetzt. Aber sonst: nix, nicht bei bike24, nicht bei Amazon, nicht bei ebay. Aber in Australien, Kanada, USA. Uuuuiiiiih, tooooooll! Es handelt sich um die „Terrapin“ von Revelate Designs. Der Clou an dem Teil ist, dass nur der recht steif-stabile Taschenrahmen am Rad befestigt wird und sich daraus dann mit wenigen Handgriffen ein wasserdichter Innensack entnommen werden kann. Das finde ich deswegen so klasse, weil die meisten der bisher entwickelten Taschen nur komplett abgenommen werden konnten oder eben, am Rad hängend, geöffnet werden mussten. Diese Tasche hingegen ist quasi in zwei Module zerlegt und genau das ist praktisch für Langtourer. Ein ähnliches Prinzip haben die Taschen von Wildcat übrigens auch..

So, mehr für mich halte ich jetzt zunächst mal ein paar Adressen einiger Hersteller und Marken solcher Satteltaschen fest. Kann sich jeder erstmal selbst ein Urteil bilden und diese Spezialprodukte betrachten. Die Reihenfolge ist willkürlich!

Hier ein Artikel, der das Thema „Seatbag vs. Rack“ noch einmal anschaulich beleuchtet.

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